Projektwoche der Klassen 5a, 6b und 6c: Zahlreiche Ausflüge und Erkundungen

1. Juni 2016
  • Heimatmuseum, Straußenfarm, Spectrum, Stolpersteine und vieles mehr…

    Alle Klassen unserer Schule hatten vom 23.-27. Mai eine Projektwoche. Die Klassen 5a, 6b und 6c haben die gleichen Ausflüge unternommen und dabei eine Menge erlebt…
    Heimatmuseum Erkner

    Am Montagmorgen startete unsere Projektwoche. Als erstes haben wir uns versammelt und geguckt, ob alle da sind. Dann hat sich die Klasse 5a auf die Fahrräder geschwungen und ist losgefahren. Nicht einmal 5 Minuten gefahren, ist einem schon die Kette rausgesprungen. Der restliche Weg war ganz in Ordnung, außer dass wir von Mücken gestochen worden sind. Nicht so eine schöne Angelegenheit! Trotzdem hatten wir ganz viel Spaß, vor allem standen wir über der Autobahn auf einer Brücke und alle haben gewunken und die Fahrer haben auch gehupt. Schließlich haben wir eine kleine Pause auf dem Spielplatz gemacht, wo wir uns fertig ausgeruht haben.

    Im Garten vom Heimatmuseum hat uns ein Mann eine Geschichte von der Obstwiese erzählt. Er erzählte, dass die Bäume ihre Wurzeln nicht ausbreiten konnten. Auch sonst haben wir sehr viel im Heimatmuseum erlebt und entdeckt, wie ihr auf den Fotos sehen könnt…“  

    (geschrieben von Kindern der Klasse 5a)

    Straußenfarm Kagel

    Am Dienstagmorgen früh um acht sind wir von der Schule mit dem Fahrrad losgefahren. Es ging zum Straußenhof nach Kagel. Zwischendurch haben wir Pausen gemacht, z.B. beim Elsensee. Dort sind wir mit den Füßen ins Wasser gegangen, es war sehr warm. Nachdem wir beim Straußenhof angekommen sind, haben uns zwei nette Leute empfangen. Sie haben uns den Straußenhof gezeigt, natürlich als aller erstes die Strauße. Der Mann hat uns sehr viel über die Strauße erzählt z.B.

    • dass sie sich mit den Krallen an ihren Füßen wehren
    • sie wiegen ca. 1,5t
    • ihre Höchstgeschwindigkeit ist ca. 70 km pro Stunde
    • in einer halben Stunde können sie ca. 50 km weit laufen

    Ca. 1 Stunde später sind wir dann zum Alpackahof gefahren. Dort war eine sehr nette Dame, sie hat uns den Alpackahof gezeigt und erklärt. Wir durften die Alpackers füttern und streicheln, sie waren sehr weich und flauschig. Die Frau liebt ihre Tiere. Als wir damit fertig waren, hat sie viel über die Alpakas erzählt, dabei hat sie uns Holundersaft mit Zitronengeschmack gegeben. Danach sind wir in ein Spinnenhaus gegangen, dort hat sie Handschuhe und so weiter hergestellt. Als erstes muss man die Wolle von den Alpakas kämmen, damit man sie verwenden kann. Wir durften es sogar selbst mal ausprobieren. Danach sind wir wieder zur Schule gefahren.

    Es hat mega Spaß gemacht und es hat allen gefallen!

    (geschrieben von Kindern der Klasse 5a)

    Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner

    Wir sind am Mittwoch um 8 Uhr von der Schule mit dem Fahrrad nach Erkner in das Gerhart-Hauptmann-Museum gefahren. Wir fuhren durch einen Wald. Danach haben wir auf der Autobahnbrücke angehalten, etwas getrunken und gewunken. Die Autos und die LKWs haben freundlich gehupt.

    Als wir im Gerhart-Hauptmann-Museum angekommen waren, wurden wir sehr nett in einen Saal gebeten und begrüßt. Wir haben die ganzen Häuser gesehen, wo Gerhart Hauptmann gewohnt hat. Das Theaterstück „Die Weber“ hat Gerhart Hauptmann berühmt gemacht. Die Frau zeigte und erklärte uns alle Räume. Sie gab uns allen einen Zettel, auf dem wir Fragen beantworten sollten. Alle Gruppen konnten zum Schluss noch Fotos machen.

    Dann sind wir den ganzen Weg zurückgefahren, auf der Autobahnbrücke haben wir angehalten. Dort machten wir wieder Trink-Wink-Pause.

    (geschrieben von Kindern der Klasse 5a)

    Berliner Technikmuseum und Spectrum

    Am Donnerstag waren wir im Technikmuseum. Dort hatten wir eine Führung, bei der uns viel Interessantes erzählt und gezeigt wurde, zum Beispiel die ersten Fahrräder, Eisenbahnen, Flugzeuge, Autos, Computer und Schiffe . Am interessantesten fand ich, wie man Buchstaben in 0 und 1 umwandelt. Das N ist zum Beispiel umgewandelt in Zahlen 1001110. Mit so einer Umrechnung arbeiten Computer. Sie wandeln alles in 0 und 1 um. Schon die ersten Computer haben so gearbeitet, aber die waren so groß wie ein ganzer Raum. Nach der Führung durften wir uns noch 1 Stunde lang alleine Sachen anschauen,  die uns interessierten.

    (geschrieben von Laura aus der Klasse 6c)

    Die Klassen 6b und 6c waren im Spektrum und dort haben wir sehr viele Experimente  ausprobiert. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, vor allem das Hexenhaus war sehr beliebt. Im Hexenhaus stand eine Bank und man hat sich darauf gesetzt und dann hat das Haus angefangen, sich zu drehen. Es ging nach hinten und nach vorne. Das war cool.

    (geschrieben von Celina aus der Klasse 6c)

    Stolpersteine

    Bevor wir uns auf den Weg zu den Stolpersteinen gemacht haben, hat uns Frau Zager einen Text über die NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei/ Hitlers Partei) zum Lesen gegeben. Dann sind wir losgelaufen in die Luisenstraße 5, wo die ersten Stolpersteine von Cäcilie Becker und Gertrud Dymak lagen. Danach sind wir weiter gelaufen und haben einen neuen Stolperstein in der Altbuchhorster Straße 16 gefunden. Der Stolperstein gehörte zu Charlotte und Siegfried Philipson. Die nächsten Steine waren am Waldeck 14, auf den Steinen standen die Namen Minna und Max Baude. In der Ernst-Thälmann Straße 19 haben wir den Stolperstein gefunden von Hans und Natalie Nesemann. Dann sind wir nach einer kleinen Pause weiter gelaufen. Am Bergluch 2 war ein Stolperstein versteckt, aber wir haben ihn gefunden, es stand drauf Leo Michaelis. Endlich waren wir fertig. Dann sind wir zur Schule gelaufen und sind an der Kletterspinne kurz stehen geblieben. Dazwischen haben wir einige Pausen auf Spielplätzen gemacht.

    (geschrieben von Kindern der Klasse 5a)